The International Reading Association
Home |  Contact Us | Help | Site Map

Abstract of

Instant Messaging, Literacies, and Social Identities

 

full text - HTML   supplementary content   full text - PDF

 

Diese Studie untersuchte die Funktionen von Instant Messaging (IM) unter sieben Jugendlichen, die regelmäßig diese digitale Technologie in ihrem täglichen Leben benutzten. Fundiert in Theorien der Schreib- und Leseausbildung als soziale und semiotische Praxis, befragte diese Forschung welche Funktionen IM dem Leben der Teilnehmer diente und wie sich durch diese Form des digitalen Schreibens und Lesens ihre sozialen Identitäten gestalteten und sie geprägt wurden. Um diese Fragen zu beantworten, führten wir Interviews und Videoaufzeichnungen der IM Treffen durch, indem wir eine mündliche Berichterstattung zum Dokumentieren der angewandten IM Strategien festlegten. Die Datenanalyse umfaßte die Anwendung qualitativer Kodierungsprozesse, instruiert durch grundlegende Theorien (Strauss, 1987, Strauss & Corbin, 1990), welche zu drei Verhaltensmustern bezogen auf die Funktionen von IM führten: Sprachgebrauch, soziale Verknüpfungen, sowie Kontrollübersicht. Auf der Ebene der Sprachanwendung manipulierten die Teilnehmer Ton, Stimme, Wortwahl und Thema ihrer Mitteilungen in Anpassung ihrer Kommunikationsbedürfnisse, in deren Verlauf sie vielschichtige Schilderungen umsetzten. Sie gestalteten ihre Verhaltensweisen auf der Ebene sozialer Verknüpfungen zur Festigung sozialer Beziehungen und Statusverbesserungen quer durch die Kontexte. Und im Bereich der Kontrollübersicht verbreiteten sie Texte untereinander zwischen Freunden, bekämpften unerwünschte Mitteilungen, nahmen altenative Identitäten an und überwanden Einschränkungen ihrer Online-Kommunikation. Diese Funktionen ergaben, daß die technologischen und sozialen Möglichkeiten von IM, besonders bezogen auf Verbreitungsmuster und der Zwitterart in der Textualisierung, auf einen leistungssteigernden und vielstimmigen sozialen Inhalt schließen lassen. Basiernd auf unsere Erkenntnisse, diskutieren wir neu konzipierte Richtlinien für zukünftiges Unterrichten und Erlernen des Schreibens und Lesens in digital-mediabezogenen Zeiten.

Abstract from Lewis, C., & Fabos, B. (2005, October/November/December). Instant Messaging, Literacies, and Social Identities. Reading Research Quarterly, 40(4), 470–501. doi: 10.1598/RRQ.40.4.5

 

arrowMore About RRQ

arrowArchives

arrowSelected Articles

arrowSubscription/Access Information

design image design image

arrowArticles that
cite this article



arrowEnglish

arrowFrançais

arrowDeutsch

arrowEspañol


menu arrowJournals

The Reading Teacher

Journal of Adolescent & Adult Literacy

Reading Research Quarterly

Lectura y Vida

Reading Online

menu arrowBooks, Brochures, Videos

menu arrowReading Today

menu arrowRights and Permissions

menu arrowFor Authors

menu arrowFor Reviewers

menu arrowFor Advertisers